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Stellungnahme Agenda Gütersloh zum
aktuellen Antrag der Plattform Plus |
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Die regierende Plattform Plus in Gütersloh, bestehend
aus CDU, Grüne und UWG haben einen Antrag zur weiteren Entwicklung des
innerstädtischen Quartiers, des sogenannten Wellerdiek Areals, gestellt.
Dieser wird am 23.2.2012 im Planungsausschuss behandelt werden.
Lesen sie hier den gesamten Antrag:
hier klicken - öffnet im neuen Fenster
Wir als Bürgerinitiative Agenda Gütersloh wollen hierzu Stellung nehmen:
Im Antrag heißt es unter Punkt 1:
1. Zielsetzung:
Schaffung bzw. Entwicklung eines lebendigen, vielfältigen, fußläufig
durchlässigen
(Stichwort „Gütersloher Pättken“) Quartiers mit unterschiedlichen
Nutzungen wie
Wohnen, Einzelhandel, nicht störendes Gewerbe, Dienstleistung,
Gastronomie sowie
einem hohen Maß an Aufenthaltsqualität.
Die Agenda meint:
Wir hoffen nicht, dass dort ein „Gütersloh Pättken“ entsteht, denn diese
sind in der Regel sehr eng, nicht lichtdurchlässig und schon gar nicht
offen gestaltet; ebenso sind sie für ortsunkundige nur sehr schwer zu
finden. Alle anderen Punkte finden unsere Unterstützung.
2. Die Verwaltung stellt eine geeignete
Verfahrensweise zur Aufstellung von Rahmenbedingungen,
auch mit Bürgerbeteiligung, für einen städtebaulichen Wettbewerb vor.
Sie formuliert auf dieser Grundlage die Rahmenbedingungen für die
Initiierung eines
städtebaulichen Wettbewerbs und legt sie dem Planungsausschuss zur
Beschlussfassung
vor.
Die Agenda meint:
Wir lehnen es ab, dort zu enge Rahmenbedingungen zu setzen. Sie sind
investitionshemmend.
Das Wort Bürgerbeteiligung wird immer sehr groß geschrieben, ist aber
nicht gewollt. Seit unserer vierjährigen Arbeit sind wir als
Bürgerinitiative weder von einer politischen Fraktion noch von der
Verwaltung eingeladen worden. Die einzigen Bürger die Gehör in Gütersloh
finden, sind die Einzelhändler und Immobilienbesitzer der Innenstadt.
Der Konsument, als dessen Interessenvertreter wir uns sehen, wird nicht
beachtet.
3. Die Verwaltung prüft, welche Möglichkeiten
es zur Inanspruchnahme von Fördermitteln
zur Stadterneuerung oder Stadtentwicklung und zur Initiierung eines
städtebaulichen
Wettbewerbs für dieses Quartier gibt.
4. Die Verwaltung prüft, welche Möglichkeiten es für einen
Zwischenerwerb von Flächen
oder Teilflächen unter Hinzunahme geeigneter Investoren geben kann, zur
Sicherung
des oben beschriebenen städtebaulichen Gesamtziels.
Die Agenda meint:
Die Stadt Gütersloh hat weder die Not, noch die Aufgabe dort ein
innerstädtisches Quartier zu entwickeln. Es ist in unseren Augen kein
Problemviertel wo der Steuerzahler Geld in die Hand nehmen muss, um
Probleme oder politische Interessen zu beseitigen oder umzusetzen. Hier
unterstreichen wir ganz deutlich, dass das ganze Areal entwickelt werden
muss. Die Entwicklung von Teilflächen, wie man es hier anscheinend schon
in Erwägung zieht, führt nur zu einem Handelssammelsurium, wie es
derzeit dort anzutreffen ist.
5.Die Größe der Einzelhandelsfläche soll sich
aus dem Gesamtkonzept entwickeln,
jedoch nicht größer werden, als es die bisherigen Rahmenbedingungen
vorgegeben
hatten.
Die Agenda meint:
Das größte Investitionshemmnis sind die von der Politik festgelegten
9.000 m² Verkaufsfläche auf dem gesamten Areal. Nach über vier Jahren
Diskussion scheint das bei unseren Volksvertretern immer noch nicht
angekommen zu sein. Diese von der Politik festzementierte Grenze hat nur
eine Zielsetzung: den Einzelhandel über Maße zu schützen und den
Immobilienbesitzer in der Innenstadt eine sehr hohe Ladenlokalmiete zu
garantieren. Hier sei erwähnt: Gütersloh ist die 84.größte Stadt in
Deutschland, aber im Mietpreis Index rangiert sie derzeit auf Platz 42
deutschlandweit.
Wir sind der Meinung, dass es gar nicht möglich ist, im Vorfeld eine
Verkaufsflächenbegrenzung für dieses Areal festzulegen. Das Areal ist
Kerngebiet der Innenstadt und besteht aus vielen Einzelgrundstücken.
Deswegen kann man überhaupt keine Größenordnung festlegen. Es ist
derzeit nicht möglich diese Größe aus dem aktuellen Bebauungsplan Nr. 24
B abzulesen. In diesem B-Plan gibt es auch keine
Verkaufsflächenobergrenze. Sollte weiterhin an dieser 9.000m² Grenze
festgehalten werden, werden wir einen Antrag stellen, der zu prüfen ist,
ob die Obergrenze von 9.000m² ohne ein konkret vorliegendes Projekt
rechtlich überhaupt möglich ist. Hier sollte das GFK Gutachten zum
Tragen kommen. Welches eine maximale Empfehlung von ca. 17.000m²
vorsieht.
Mit freundlichen Grüßen
Agenda Gütersloh |
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Bürgerantrag gemäß § 24
Gemeindeordnung NRW |
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Bürgerinitiative Agenda Gütersloh
7-6-2011
Stadt Gütersloh
Frau Bürgermeisterin Maria Unger
Berliner Straße 70 / Rathaus
33330 Gütersloh
Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW
Sehr geehrte Frau Unger,
die Bürgerinitiative Agenda Gütersloh stellt in Bezug auf den o.g.
Paragraphen folgenden Bürgerantrag:
Wir fordern die Stadt und die politischen Entscheidungsträger auf, die
maximale vorgesehene Verkaufsfläche von 9.000 m² für das so genannte
Wellerdiek-Areal auf mindestens 15.000 m² anzuheben. Erst ab dieser
Größenordnung ist mit einer attraktiven Lösung zu rechnen.
Generell sind die am 2.4.2009 im Planungsausschuss festgelegten
Rahmenbedingungen für das Wellerdiek-Areal zu überdenken und zu
überarbeiten und näher an das GFK Gutachten vom September 2008
anzulehnen.
Begründung:
Wir als Bürgerinitiative finden es schon sehr verwunderlich, dass sowohl
die Politik, als auch die Verwaltung der Stadt Gütersloh, tatenlos
zusehen wie hier ein Projektentwickler seine Innenstadt untypischen
Einzelhandelslösungen verfolgt, und nicht gestalterisch mitwirkt, um
ihren Auftrag für eine schönere, attraktivere Stadt nach kommen.
Wir haben uns intensiv in das Thema Center Entwicklung und Innenstadt
Entwicklung eingearbeitet. Die von dem Investor Ten Brinke geplante
Handelslösung stellt in unseren Augen keine innerstädtische Bereicherung
für den Konsumenten dar.
Für eine Innenstadt ist dieses Vorhaben unüblich und nach unserem
Kenntnisstand einzig artig in Deutschland.
Eine genaue Stellungnahme zum Ten Brinke Projekt, von unserer Seite her
finden sie weiter unten.
Da dieses Thema sehr Umfangreich ist, und somit keine sofortige
Abstimmung möglich erscheint, sehen wir es schon als sehr positiv an,
wenn die Politik sich erst einmal über das Ten Brinke Vorhaben
verständigt und Klarheit verschafft.
Aus dieser öffentlich zu führenden Diskussion sollten aus unserer Sicht
folgende Sachverhalte geklärt werden.
Eine genaue Stellungnahme von jeder politischen Fraktion wie auch
Verwaltung ist wünschenswert.
1. Was ist das Ten Brinke Vorhaben? Ein Shopping Center / Mall,
Fachmarktzentrum oder keins von Beiden?
2. Ist dieses Projekt eine Bereicherung für den Konsumenten und den
Besucher der Stadt?
3. Werden Konsumenten aus dem Umland bei dieser Einzelhandelslösung nach
Gütersloh kommen?
4. Warum hält man sich in keiner Hinsicht an das GFK Gutachten, welches
immerhin 29.000 € den Bürgern der Stadt gekostet hat?
5. Brauchen wir einen Supermarkt Vollversorger von 4.500 m² in bester
Innenstadtlage?
Wir als Bürgerinitiative Agenda Gütersloh stehen weiterhin bereit für
Diskussionsrunden rund um dieses Thema. Wir sind weiterhin der Meinung,
dass auf dem Wellerdiek Areal eine attraktive Einzelhandelslösung zum
Zuge kommen muss.
Die Entscheidung die hier getroffen werden haben eine Tragweite für die
nächsten 50 Jahre.
Ein Beispiel: am 5.3.1965 eröffnete das Hertie Kaufhaus, heute Karstadt.
Immer noch das wichtigste Kaufhaus in der Stadt.
Man darf es sich nicht so einfach machen und tatenlos zusehen.
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Der Unterschied zwischen einem Fachmarktzentrum und
einem Shopping Center / Mall |
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Ein Fachmarktzentrum bietet so gut wie keine
Aufenthaltsqualität. In dieser Einzelhandelslösung sind vorwiegend
billige Marken und Labels zu finden. Die Kamp Galerie an der Verler
Straße ist z.B. so ein Fachmarktzentrum.
Mehr Infos auf Wikipedia .
Ein Shopping Center hingegen hat das Ziel, auch Aufenthaltsqualität
zu bieten. In einem gut gemachten Center findet man auch exklusive
Labels und Marken. Es finden teilweise auch Veranstaltungen statt, z.B.
Modeschauen und einen eigenen Weihnachtsmarkt. In der Regel beteiligen
sich die Betreiber auch an Stadtfesten und sind Teil der
Werbegemeinschaft usw..
Mehr Infos auf Wikipedia. |
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Zur Info: Das gescheiterte GAZIT Projekt |
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In den Medien ist immer wieder die Rede von dem GAZIT
Projekt.
Die CDU und die Grünen haben dieses Vorhaben
abgelehnt und scheitern lassen. Stattdessen bevorzugen sie anscheinend
ein Fachmarktzentrum, an Stelle einer attraktiven Mall. |
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Wie sah das GAZIT Projekt aus?
Das Unternehmen GAZIT Immobilien trat Ende 2007 an die Öffentlichkeit
und hatte vor ein Center mit ca. 17.000 m² Verkaufsfläche zu
realisieren. Mehr
Infos hier! |
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BADESEE BLANKENHAGEN –ANREGUNGEN,
ENTWURF- AGENDA GÜTERSLOH 4.11.2011 |
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Bislang setzte sich die Agenda Gütersloh ausschließlich
für ein attraktives Einkaufscenter in unserer Stadt ein. Seit einiger
Zeit verfolgen wir aber ebenso die Diskussionen zum Baggersee in
Blankenhagen.
Seit längerer Zeit wird über dieses Thema diskutiert und jedes Mal, wenn
neue Ambitionen von der Politik an die Seite der Verwaltung
herangetreten werden, reagiert die Verwaltung recht deutlich und
schränkt die Nutzbarkeit dermaßen ein, dass sie wirtschaftlich einf.........
Lesen Sie den ganzen Bericht.
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ECE Hamburg wird ein
Shoppingcenter in Bielefeld realisieren. Spätestens ab 2015 soll es
losgehen. Und in Gütersloh träumt man von einem Sandkasten in der
Innenstadt, damit die Innenstadt attraktiver und familienfreundlicher
wird. Tolle Ideen haben unsere Politiker.
Lesen Sie den ganzen Bericht.
NW vom 28.9.2011 |
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Auf diesen Internetseiten können Sie weiter Nachrichten
und Informationen über Gazit, Finke und Co. erhalten.
Neue Westfälische

Die Glocke

Westfalen Blatt

Radio Gütersloh

Stadtmagazin GT-INFO

Gütersloh TV

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ECE in Bielefeld |
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ECE Hamburg wird ein
Shoppingcenter in Bielefeld realisieren. Spätestens ab 2015 soll es
losgehen. Und in Gütersloh träumt man von einem Sandkasten in der
Innenstadt, damit die Innenstadt attraktiver und familienfreundlicher
wird. Tolle Ideen haben unsere Politiker.
Lesen Sie den ganzen Bericht.
NW vom 28.9.2011 |
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